Segelfliegen - Flugspass pur

Stramm... Fertig... Frei... - So wird dem Windenfahrer die Beschleunigung des Segelflugzeugs beim Start durchgesagt. Und "Frei" ist man nach dem Ausklinken des Seils wirklich: Kein Motor. Kein Propeller. Denken ist angesagt!

Segelfliegen ist nicht nur die einfachste, sondern vielleicht auch die spannendste Art sich vom Boden zu entfernen. Ein paar hundert Kilometer fliegen. Alles mit einem halben Liter Diesel für den Windenstart. Stundenlang.

Neugierig? Interessenten sind bei uns immer herzlich willkommen!

Erfolgreiches Wochenende für Segelflieger

Was für ein Wochenende: Die drei LSC-Piloten Michael Breitbach, Helmut Winkel und Stefan Frank haben die tolle Wetterlage des Sonntags optimal ausgenutzt. Gemeinsam geplant, gemeinsam geflogen: Es ging nach Norden.

Die vor dem Start angemeldete Strecke war gewaltig: 525 Kilometer nur mit Sonnenenergie. Ohne Motorhilfe von Hamm über Stadtlohn an der holländischen Grenze nach Bad Zwischenahn bei Oldenburg in Niedersachsen, dann weiter zu den Ithwiesen im Weserbergland nördlich von Kassel. Eigentlich war geplant, den Flug danach in Hamm zu beenden.

Michael und Stefan wollten aber noch einen Schlag mehr und haben noch einmal mehr als 100 Kilometer draufgesattelt: Mit einem abendlichen Schwenk nach Westen wuchs die Gesamtstrecke auf 630 km bei Stefan und sogar 680 km bei Michael.

Besonders erfreulich: Mit diesem Flug hat sich Stefan Frank auf Platz 1 der Tabelle "Junioren Standardklasse" NRW der dezentral durchgeführten Deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug vorgeflogen. Michael Breitbach steht in der Tabelle "offene Klasse" in NRW aktuell auf Platz 7.

Grafik: onlinecontest.org