Segelfliegen - Flugspass pur

Stramm... Fertig... Frei... - So wird dem Windenfahrer die Beschleunigung des Segelflugzeugs beim Start durchgesagt. Und "Frei" ist man nach dem Ausklinken des Seils wirklich: Kein Motor. Kein Propeller. Denken ist angesagt!

Segelfliegen ist nicht nur die einfachste, sondern vielleicht auch die spannendste Art sich vom Boden zu entfernen. Ein paar hundert Kilometer fliegen. Alles mit einem halben Liter Diesel für den Windenstart. Stundenlang.

Neugierig? Interessenten sind bei uns immer herzlich willkommen!

Ein Jahr als Sportsoldat

Fußballer und Formel 1-Fahrer kommen im Profibereich in der Regel auch als Nachwuchspersonal finanziell komfortabel über die Runden. Das ist bei vielen anderen Sportarten aber ganz anders. Egal ob Biathleten, Ruderer oder Schwimmer, Turner, Kanuten oder ….Segelflieger. Die Bundeswehr bietet für erfolgreiche Junioren die Möglichkeit, nach einer verkürzten militärischen Grundausbildung den Wehrdienst in Verbindung mit gezielter Spitzensportförderung abzuleisten. Im letzten Jahr war der für den Luftsportclub Hamm startende Segelflieger Stefan Frank einer der fünf Glücklichen. Stefan hat sich durch konstant gute Leistungen in der Streckenfliegerei hervorgetan und ist mittlerweile auch als ehrenamtlicher Segelfluglehrer im LSC tätig.

Die Sportsoldaten nehmen über das ganze Jahr verteilt an zahlreichen Wettbewerben und dem obligatorischen Alpenflugtraining in Südfrankreich teil. Seit zwei Jahren befindet sich der Stützpunkt der Sportsoldaten in der Graf-Haeseler Kaserne in Lebach (Saarland). Der tägliche Dienst besteht vor allem in der Wartung und Reinigung der Segelflugzeuge und natürlich wird auch, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, vom nahegelegen Flugplatz Marpingen aus geflogen. Stefan Frank ist für ein Jahr in die Sportfördergruppe aufgenommen worden und hat hier nun seine Erlebnisse aufgeschrieben:

Hier die PDF als Download