Segelfliegen - Flugspass pur

Stramm... Fertig... Frei... - So wird dem Windenfahrer die Beschleunigung des Segelflugzeugs beim Start durchgesagt. Und "Frei" ist man nach dem Ausklinken des Seils wirklich: Kein Motor. Kein Propeller. Denken ist angesagt!

Segelfliegen ist nicht nur die einfachste, sondern vielleicht auch die spannendste Art sich vom Boden zu entfernen. Ein paar hundert Kilometer fliegen. Alles mit einem halben Liter Diesel für den Windenstart. Stundenlang.

Neugierig? Interessenten sind bei uns immer herzlich willkommen!

Neue Technik in der Winde

Winterzeit ist Arbeitszeit. Dabei geht es in der Segelfluggruppe zunächst einmal um die regelmäßige Wartung und Pflege der Flugzeuge.

Manchmal stehen aber auch größere Projekte an: In diesem Winter war die komplette Erneuerung der Startwinden-Steuerung an der Reihe. Unsere Winde vom Typ Egger ist mit einem 320 PS Mercedes LKW-Dieselantrieb bestens motorisiert. Das Ansteuern der verschiedenen Funktionen geschah seit 1984 (dem Baujahr unserer Winde) durch eine Pneumatik-Schaltung. Auszieh- und Trommelbremsen sowie das Schalten der einzelnen Seiltrommeln wurden durch diese Pneumatik ermöglicht. Für die Einstellung der richtigen Schleppgeschwindigkeit blieb dem Windenfahrer nur sein Gehör, sein Gefühl und die Beurteilung des Seildurchhangs.

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